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Trinkwasserversorgung Drucken

Trinkwasser ist Wasser für den menschlichen Gebrauch und muss frei von Krankheitserregern, genusstauglich und rein sein. Es muss also bestimmte mikrobiologische und chemische Anforderungen erfüllen und Grenzwerte einhalten. Regelwerk hierzu ist die Trinkwasserverordnung (TrinkwV).

Die Versorgung der Suhler Bevölkerung mit Trinkwasser erfolgt durch den ZWAS, welcher sein Trinkwasser zum größten Teil als Fernwasser aus der Talsperre Schönbrunn bezieht. Die Gewinnung aus dem Grundwasser besitzt somit nur eine untergeordnete Rolle. Der Trinkwasserverbrauch ist weiter rückläufig. Hierbei spielen sowohl ökologische, als auch ökonomische Gründe eine Rolle. So wurden im Durchschnitt thüringenweit pro Einwohner nur noch 90 Liter pro Tag verbraucht, für das Stadtgebiet Suhl liegt der durchschnittliche Verbrauch sogar noch darunter. Der Anschlussgrad der Bevölkerung an die Trinkwasserversorgung beträgt nahezu 100%, wodurch eine flächendeckende Versorgung gewährleistet ist.

Aufgrund der geänderten Versorgungssituation wurden auch schrittweise die nicht mehr benötigte Trinkwasserschutzgebiete im Gebiet der Stadt Suhl aufgehoben. Die Darstellung der zwei bestehenden Schutzgebiete Suhl zeigen nachfolgende Abbildungen.

Trinkwasserschutzgebiet am Schwimmbad Dietzhausen

 

 Trinkwasserschutzgebiet am Schwimmbad Dietzhausen

 

 Trinkwasserschutzgebiet westlich von Vesser
 Trinkwasserschutzgebiet westlich von Vesser

Ferner existieren noch schutzbedürftige Gebiete (z.B. im Aschental in Goldlauter-Heidersbach und im Gabelgrund in Albrechts), die nicht oder nicht mehr den vollen Umfang eines festgesetzten Wasserschutzgebietes besitzen. Hierunter fallen auch die ehemals zur Trinkwasserversorgung genutzte Dargebote aus Quellen und Brunnen, die im Notfall gegebenenfalls zur Versorgung der Stadt Suhl mit Trinkwasser genutzt werden müssten.

 
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