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5. Suhler Lesenacht am 22. Juli 2016 erstmals open air Drucken

logo2016Zum fünften Mal veranstaltete der Südthüringer Literaturverein gemeinsam mit der Stadt Suhl am Freitag, dem 22. Juli 2016, eine Suhler Lesenacht. Zum ersten Mal fand sie nach der Auftaktlesung in der Stadtbücherei Open-Air im Stadtzentrum statt. U.a. war der Weltautor Wolfgang Hohlbein diesmal zu Gast.

Auftakt für die 5. Suhler Lesenacht, die nach zweimaligen Abstechern nach Suhl-Heinrichs nun wieder ins Stadtzentrum zurückkehrte, war um 18:00 Uhr in der Stadtbücherei, Bahnhofstraße 10. Für die Auftaktlesung konnte einer der erfolgreichsten deutschen Schriftsteller gewonnen werden, der in Weimar geborene und seit Jahrzehnten am Niederrhein lebende Wolfgang Hohlbein.

hohlbeinnet_pr08_01_smallWolfgang Hohlbein ist der meistgelesene und erfolgreichste deutschsprachige Fantasy-Autor mit einer Gesamtauflage von 44 Millionen Büchern. 1993 stand sein (soeben neu aufgelegter) phantastischer Thriller „Druidentor", aus dem er auch in Suhl lesen wird, für ein volles Jahr auf der Spiegel-Bestsellerliste. Des Weiteren stellte er in der Stadtbibliothek seinen aktuellen Roman „Mörderhotel" vor, mit dem er einen Ausflug ins Kriminalgenre unternimmt. Am 22. Juli war Bestsellerautor, der dem Genre Fantasy in Deutschland den Weg ebnete, nun erstmals auch in Suhl live zu erleben. Für diese Auftaktlesung wurde ein Eintrittsbetrag in Höhe von 5 €, für Schüler und Studenten 3 €, erhoben. Für die sich um 19:30 und 21:00 Uhr anschließenden drei Open-Air-Lesungen wurde kein Eintritt verlangt. Das war dank der Unterstützung durch die Rhön-Rennsteig-Sparkasse möglich.

Fantasy im Klettergerüst

aster_promo_5_smallAn drei außergewöhnlichen Plätzen in der Stadt gab es nach dem Auftakt in der Bibliothek jeweils knapp einstündige parallele Lesungen unter freiem Himmel. An oder sogar auf der Spiel- und Kletterspinne im oberen Bereich des Suhler Stadtparks wurde an diesem Abend zum zweiten Mal Fantasy geboten - aber nicht nur. Unter dem Titel „Allerfeinste Merkwürdigkeiten" lud der mehrfach preisgekrönte Leipziger Autor Christian von Aster zu einer verwegenen Reise ein durch die Niederungen der Satire zu den wilden Weiten des Märchens, durch die klammen Keller des Horrors, vorbei an den Werkstätten des Weihnachtsmannes, bis in die sterngesäumten Weiten der Science Fiction. Als Regenvariante stand dank Unterstützung durch Pfarrer Otto Stöber und die katholischen Gemeinde - die im Stadtpark auch Getränke anbot - die nahe gelegene Katholische Kirche im Windmühlenweg zur Verfügung. Aber das Wetter hielt. Und Christian von Aster wurde dank seines großen Talents zum Lieblingsautor des Abends.

Sprichwörter im Museum

bernhard_essig_smallIm Innenhof des Waffenmuseums öffnete der Bamberger Autor Rolf-Bernhard Essig, der „Indiana Jones der Sprachschätze", unter dem Titel „Redensarten mit Schuss!" seine prall gefüllte Sprichwort-Truhe. Für Suhl stellte er aus seinem reichen Fundus an Sprichwörtern vor allem jene zusammen, die mit Waffen zu tun hatten und erschloss den Gästen „Redewendungen als einen der wichtigsten, lustigsten und kraftvollsten Bereiche unseres Wortschatzes". Nach den Lesungen stand Rolf-Bernhard Essig jeweils auch für Fragen zur Verfügung. Ein kleines Getränkeangebot offerierte der Suhler Weinkeller.

Humor vom Floß

hoernig003_fotokhfrank_smallEiner der spektakulärsten Leseorte der Open-Air-Lesenacht wurde das Areal zwischen Herrenteich und Hotel Thüringen. Mit Unterstützung der Suhler Feuerwehr wurde eigens ein Lese-Floß zu Wasser gelassen, von dem aus der Suhler Autor Dietmar Hörnig seine Geschichten und Episoden unter dem Titel „Lachfaltengymnastik" zum Besten gab. U.a. durch Kinderbücher bekannt geworden, brachte der „optimistische Realist mit lächelndem Zeigefinger" auf diese Weise auch den lokalen Aspekt in die 5. Suhler Lesenacht ein. Die Versorgung am Ufer des Herrenteichs übernahm das Hotel Thüringen.

Open-Air-Angebote doppelt

Die Open-Air-Lesungen - tontechnisch betreut durch Swen Arnold und sein Team - wurden jeweils zweimal angeboten, um 19:30 und um 21:00 Uhr. Literaturfreunde hatten daher die Möglichkeit, an diesem Freitagabend drei Lesungen zu erleben. Nach dem Auftakt in der Stadtbücherei konnten noch einmal Fantasy, Sprichwörtliches oder Skurriles aus dem Alltag genossen werden. Es wurde eine Lesenacht, wie es sie noch nie gab in Suhl. Nachfolgend ein paar Impressionen von diesem Abend. Fotos: Marco Stenzel.


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