Alles Gute zu Weihnachten und zum neuen Jahr!

obvorstadtzentrum_customLiebe Bürgerinnen und Bürger,

ein Jahr voller Höhepunkte und Überraschungen neigt sich seinem Ende entgegen. Woran denken wir besonders, wenn wir Ereignisse des Jahres Revue passieren lassen? Was liegt noch als zu lösende Aufgabe vor uns?

Ein kleines Jubiläum kann derzeit in unserem Stadtzentrum noch begangen werden, und das im wahrsten Sinne des Wortes: unser Weihnachtsmarkt findet zum 25. Mal nach 1990 in städtischer Regie statt. Auch die Marke „Sühler Chrisamelmart“ hat sich inzwischen durchgesetzt. Deutschlandweit ist davon die Rede, und das nicht nur wegen quotenträchtiger Fernsehsendungen aus Suhl. Beim Chrisamelmart ziehen viele Suhler gemeinsam mit unserer Verwaltung und ideenreichen Händlern an einem Strang. Den Vorteil davon haben wir alle mit anheimelnden Angeboten im Advent und beliebten Begegnungsmöglichkeiten auch in der kalten Jahreszeit.

Politisch erlebten wir in Thüringen wie im ganzen Land 2017 manch Auf und Ab. Gebietsreform oder nicht? Jamaika oder doch Groko? Für mich war einer der interessantesten Termine der Besuch von Ministerpräsident Bodo Ramelow am 29. Mai in Suhl. Mit Blick auf die Gebietsreform zeigten wir ihm, wie gut bei uns die Zusammenarbeit mit den Ortsteilen funktioniert. Inzwischen erzählt der Ministerpräsident bei verschiedenen Gelegenheiten davon, wie gut das bei uns klappt. Das wollen wir auch weiter so handhaben. Und begrüßen gern neue Ortsteile bei uns. Mit Schmiedefeld sind wir da schon ziemlich weit gekommen. Weiter jedenfalls als das Land mit seiner Reform… Und was für unsere Stadt noch wichtig war: mit Landesunterstützung konnte wieder ein Haushalt genehmigt werden. Das heißt, dass neue Bauvorhaben gestartet und weitergeführt werden konnten – auch wenn sich Baufirmen wie im Fall „Wolfsgrube“ zurückzogen oder ausgerechnet im Feuerwehrhaus Wasser stand. Bauen als Politikum – auch das ist eine Erfahrung dieses Jahres. Und die Kommunalpolitiker hatten auszubaden, was Firmen verursachten… Trotz aller Unkenrufe rollt die „grüne Welle“ in der Aue, packen wir das Problemkind Bahnhofsumfeld am Schopfe, stellen wir unsere Stadt Zug um Zug auf die neuen Anforderungen von Gegenwart und Zukunft ein.

Das städtische Kinderfest und die dritte Auflage des Straßentheaterfestivals werden in Erinnerung bleiben. Neue Angebote wie „Suhl leuchtet“ kamen hinzu. Südthüringens schönste Aussichten waren als Gemeinschaftsaktion von Klinikum und Tageszeitung als Ausstellung im Steinweg zu sehen. Mit den „Waffen der Frauen“ erzielten wir einen weiteren Ausstellungs-„Treffer“. Faszinierende Konzerte und Lesungen bewegten uns. Laufveranstaltungen zogen Hunderte in ihren Bann. Wohngebietsfeste brachten Bewohner zusammen. Das Congress Centrum erwies sich erneut als Zuschauermagnet in der Region. Und die Lebensqualität in unserer Wohlfühlstadt steigt auch dank der vielfältigen Erfolge hiesiger Unternehmen. Allen daran Beteiligten gilt mein herzlicher Dank.

Ich freue mich darauf, gemeinsam mit Ihnen die Herausforderungen des neuen Jahres und der vor uns liegenden neuen Wahlperiode anzugehen. Wichtige Aufgaben in unserer Stadt sind gelöst. Andere warten darauf, angepackt zu werden. Das neue Jahr bietet uns, mir mit Ihnen gemeinsam, neue Chancen dafür. Ich wünsche Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr.

Mit den besten Grüßen

Ihr Dr. Jens Triebel