Malerei und Holzschnitte von Gabriele Just in Galerie
just_selbst_mit_schluessel_smallDie neue Leiterin der städtischen Galerie im Congress Centrum Suhl stellt sich mit Malerei und Holzschnitten in einer Auftakt-Ausstellung vom 6. bis zum 23. April vor. In einem weiteren Galeriebereich läuft parallel die Präsentation "Die Waldzither - unsere deutsche Cister", übergreifend auch während der folgenden Ausstellung bis zum 18. Juni.  Nebenstehendes Bild "Selbst mit Schlüssel" von Gabriele Just aus dem Jahr 2013 ist in der Ausstellung zu sehen.
just_eroeffnung_smallGabriele Just - hier bei der Ausstellungseröffnung am 6. April - übernahm im April 2017 die Leitung der städtischen Galerie von Rebekka Morgenroth, die sich nach ihrem verdienstvollen Wirken in Suhl nun anderen Aufgaben zuwenden will. Die geborene Weimarerin Gabriele Just studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig und wohnt in Hildburghausen. In Suhl betreut se bereits die Galerie in den Stadtwerken. Sie wirkte und wirkt an zahlreichen Kunstprojekten mit, lehrt an Volkshochschulen der Region und ist Mitglied im Thüringer Verband bildender Künstler. ameisenhaufen_2015_40_x_30_smallMit der Ausstellung in der Galerie gibt sie eine Kostprobe ihrer künstlerischen Handschrift. Im Pressegespräch der Stadtverwaltung bekannte sie ihre Vorliebe zum Holzschnitt sowie zum Einbezug von Text-Elementen in ihre bildnerischen Arbeiten, wie das auch in der nebenstehenden Arbeit "Ameisenhaufen" zu erkennen ist.

Cister-Schau
Suhl hat eine lange Tradition im Bau der sogenannten Thüringer Waldzither, der Cister. 2015 wurde das Instrument beim Tanz und Folkfestival Rudolstadt als "Magisches Instrument" gewürdigt.  Der Verein "Freunde und Förderer der Waldzither e.V." bietet im hinteren Bereich der Galerie einen Überblick über seine Arbeit und zeigt natürlich auch einige dieser faszinierenden Instrumente. Der Verein bereitet gemeinsam mit dem Waffenmuseum Suhl für den Herbst ein weiteres Waldzither-Symposium in Suhl vor.
Die Werkschau von Gabriele Just ist bis zum 23. April zu sehen. Ab 27. April werden dann im vorderen Teil der Galerie Bilder der Künstlerin Olga Kuzminova aus der russischen Partnerstadt Kaluga zu sehen sein.