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Liebe Suhlerinnen und Suhler,
werte Gäste unserer Stadt,
wenn Sie über die Osterfeiertage durch unsere Stadt bummeln oder einen Ausflug in die schöne Umgebung unternehmen, dann halten Sie vielleicht hier und dort einmal inne und versuchen Sie sich zu erinnern: Wie sah das eigentlich früher hier aus? Was hat sich alles verändert in den vergangenen Jahren? Und was ist mein Anteil daran? Jede Stadt, jede Kommune lebt vom Bewahren des Bewährten - und von Veränderungen. Immer waren und sind es aktive Bürgerinnen und Bürger, die sich einbringen und versuchen, das Schicksal ihrer Stadt mitzugestalten, Mehrheiten für ihre Ideen und Vorhaben zu gewinnen und sie dann in die Tat umzusetzen. Das ist auch in Suhl so.
Dennoch gab es auch hier Zeiten, in denen entsprechende Mehrheiten beispielsweise bei Wahlen von vornherein „gesetzt" waren. Der Wähler hatte keine echte Wahl oder musste mit „Maßnahmen" rechnen, wenn er doch die Wahlkabine aufsuchte. Es war wie eine Befreiung, als wir 1990 erstmals wieder zwischen verschiedenen Angeboten und Programmen wählen konnten und Veränderungen per Mehrheitsentscheid wieder möglich wurden.
Manchmal frage ich mich, was von dieser Euphorie der Anfangsjahre, jener Aufbruchstimmung geblieben ist. Allerorten machen sich Meinungen breit, man könne doch sowieso nichts ändern, Geldmangel mache noch die besten Ideen zunichte, und daher sei es doch gleich, wen man wähle. Besser, man bleibe da gleich fern. Meine Meinung ist eine andere. Tag für Tag kann ich erleben, wie sich Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt mancher Widrigkeit zum Trotz engagieren und eben nicht zuerst nach dem Geld fragen - was sicher zur Projektumsetzung dann auch vonnöten ist, aber wofür sich dann oft überraschende Möglichkeiten eröffnen. Tag für Tag erlebe ich Menschen, die ihre Ideen ins Leben setzen und dafür Verbündete suchen.
Solche Verbündete sind auch wir Politiker. Sind auch manche Wege steinig zu gehen und manche Hürden hoch; die Veränderungen, die Sie auf ihrem Spaziergang oder Ihrer Wanderung bemerken, zeugen davon, dass Projekte erfolgreich umgesetzt werden konnten. Wer auf unserer Seite, der Seite der Politiker, die besten Ideen und Projekte für Suhl hat, darüber ist gerade ein Wettstreit im Gange. Nutzen Sie die Feiertage, um sich kundig zu machen. Und merken Sie sich den 22. April dick in Ihrem Kalender vor: Sie haben eine Stimme, die Sie in diesen Wettstreit einbringen können und die am Ende das Zünglein an der Waage sein kann. Diskutieren Sie mit Ihrer Familie, mit Ihren Freunden, wägen Sie ab. Und verschenken Sie Ihre Möglichkeit der Mitentscheidung nicht. Demokratie lebt vom Mitmachen, bei Projekten, aber auch bei der Abstimmung darüber, wer die Geschicke unserer Stadt für die nächsten sechs Jahre maßgeblich mitbestimmen soll. Nutzen Sie diese Chance. Wie unsere Stadt von morgen aussehen soll, welche Ideen und Vorhaben die Oberhand gewinnen, auch darüber stimmen Sie am 22. April mit ab.
In diesem nachdenkenswerten Sinne wünsche ich Ihnen und Ihrer Famlie frohe Osterfeiertage und allen Gästen unserer Stadt angenehme Stunden in Suhl.
Ihr
Dr. Jens Triebel
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