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Grundsätze des Wasser- und Gewässerschutzes Drucken

Wasser ist Leben. Unsere Gewässer sind als Bestandteil des Naturhaushalts und als Lebensraum für Tiere und Pflanzen zu sichern und zu schützen. Bei der Nutzung und Bewirtschaftung hat jede vermeidbare Beeinträchtigung der ökologischen Funktionen zu unterbleiben. Außerdem ist eine angemessene Balance zwischen dem Wohl der Allgemeinheit und dem Nutzen Einzelner zu gewährleisten. Wasser ist nicht nur ein Grundbaustein allen Lebens, es ist auch das wichtigste Nahrungsmittel und als Roh- und Hilfsstoff, Energieträger und Transportmittel ein kostbares Wirtschaftsgut. Als Erholungsfaktor, Sportmedium und spürbares Naturerlebnis gewinnt es heute immer mehr Bedeutung. 

 Hasel in Dietzhausen (Foto:Thüringer Landgesellschaft) Mit der Zunahme der Zivilisation und der fortschreitenden technischen Entwicklung steigt einerseits der Nutzungsdruck auf das Wasser, andererseits nehmen aber auch die Gefahren zu, die vom Wasser ausgehen können. Dies wird insbesondere bei Hochwasserereignissen deutlich.

Der natürliche Wasserhaushalt wird durch die ständige Zustands- und Ortsänderung des Wassers mit den Hauptkomponenten Niederschlag, Abfluss, Verdunstung und atmosphärischer Wasserdampftransport innerhalb des Wasserkreislaufes geprägt. Hochwasser- und Trockenzeiten sind Erscheinungen des natürlichen Wasserhaushaltes.

Die Stadt Suhl ist aufgrund ihrer Lage im Talkessel und im Regenstau des Thüringer Waldes mit recht gleichmäßiger und hoher Niederschlagsverteilung zwischen 800 und 900 mm im Jahr bedacht, wobei in den höheren Randlagen durchschnittlich mehr Niederschlag fällt, als im Zentrum.

Steinbach unterhalb des Friedbergs (Foto: RUA Th. v. Nordheim) Zentrale Aufgaben der Gewässerschutzpolitik in Deutschland sind, das ökologische Gleichgewicht der Gewässer zu bewahren oder wiederherzustellen, die Trink- und Brauchwasserversorgung zu gewährleisten, eine geregelte Abwasserreinigung sicher zu stellen und alle anderen Wassernutzungen, die dem Gemeinwohl dienen, möglichst im Einklang mit dem Schutz der Gewässer langfristig zu sichern. Gewässer sollen naturnah verlaufen, Verbau, Verrohrung und andere strukturellen Beeinträchtigungen weitestgehend zurückgebaut werden. Weitere Schwerpunkte sind der vorbeugende Hochwasserschutz und der Schutz des Grundwassers.

Auch die Geschichte Suhls ist eng mit dem Medium Wasser verknüpft. Zahlreiche historische Zeugnisse belegen die Nutzung des Wassers zum Antrieb von Mühlrädern und Eisenhämmern.

 

 
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