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Auf den Spuren eines berühmten Suhlers - Lesung am 10. März Drucken
langebruecke19_smallZur öffentlichen Premiere des Heftes 48 der Kleinen Suhler Reihe unter dem Titel "Dr. med. Max Levy-Suhl und seine Familie" am Freitag, dem 10. März 2017, kamen zahlreiche Interessenten in den Oberrathaussaal. Die Autoren Ludger M. Hermanns aus Berlin, Dr. Stephan von Minden aus München und die Suhler Archivleiterin Andrea Walther sowie eine der Nachfahren der Familie Levy aus Suhl, Heather Lee Potter aus Rochester im US-Staat New York, trugen Auisschnitte aus dem Buch vor. Das Bild zeigt das einstige Ladengeschäft der Familie Levy Langebrücke 19.

2014 meldeten sich Historiker des Berliner Forums zur Geschichte der Psychoanalyse bei der Stadtverwaltung. Sie waren auf den Spuren bedeutender Vertreter ihres Faches in Thüringen unterwegs und wollten auch nach Suhl kommen, aus dem Dr. Max Levy stammte, der sich in den 1920er Jahren den Namen seiner Vaterstadt als zweiten Nachnamen annahm. Unter dem Namen Levy-Suhl wurde er in Deutschland bekannt. Im April 2015 kam die Wissenschaftlergruppe dann nach Suhl und erkundete gemeinsam mit Stadtführerin Jutta Rapp nach Vorarbeiten des Suhler Stadtarchivs Lebensstationen des berühmten Arztes. 

Da durch die Berliner Forscher schon einige Veröffentlichungen zu Dr. Max Levy-Suhl vorlagen, entstand die Idee, das bereits vorliegende Forschungsmaterial federführend durch das Suhler Stadtarchiv mit hiesigen Lebensdetails anzureichern und ein Heft der „Kleinen Suhler Reihe" daraus zu entwickeln. Das gelang. Ende 2016 lag das Heft vor. Am Freitag, dem 10. März, wurde es im Beisein der genannten beteiligten Autoren öffentlich vorgestellt. Heather Lee Potter kam dazu mit ihrer Tochter Joanne eigens noch einmal nach Suhl.

levy_gartenhaus_1930_1_smallDie US-Amerikanerin war am 21. Februar 2016 schon einmal auf den Spuren ihrer Vorfahren in Suhl unterwegs. Begleitet von Stadtarchivleiterin Andrea Walther, Kultur- und Presse- Sachgebietsleiter Holger Uske und dem Münchner Forscher Stephan von Minden unternahm sie einen Rundgang zu einstigen Wohnstätten der Familie Levy wie dem im Bild gezeigten "Gartenhaus" in der Schleusinger Straße bis hin zum Geburtshaus ihres Großvaters  Arnold Levy in der Hohen Röder, lernte die Stadt ein bisschen kennen und besuchte auch den jüdischen Friedhof, auf dem Gräber ihrer Vorfahren zu finden sind. Ihre Eindrücke fanden als ein Stück weiterführende Geschichte Aufnahme in das Heft zu Dr. Max Levy-Suhl.

potter_vortrag_smallNebenstehendes Bild zeigt Frau Potter gemeinsam mit Dr. von Minden beim Vortrag im Oberrathaussaal.
autoren_korr_smallAls Autoren beteiligten sich am Heft neben Ludger M. Hermanns (im Bild rechts), Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in eigener Praxis in Berlin, zugleich Vorsitzender des Archivs zur Geschichte der Psychoanalyse e.V., und Stephan von Minden (im Bild links), Dr. phil., Historiker, Sinologe und Publizist, auch Dr. Michael Schröter, Soziologe und Historiker aus Berlin sowie Harry Stroeken, Dr. phil., Psychoanalytiker, emeritierter Professor für Religionspsychologie und Psychohygiene an der Universität Leiden, der Details zu Leben und Wirken von Levy-Suhl im niederländischen Exil erforschte. Die Leiterin des Suhler Stadtarchivs Suhl Andrea Walther (2.v.r.), die seit langem auch zu Schicksalen jüdischer Mitbürger aus Suhl forscht, stellte die Suhler Daten für Kindheit und Jugend von Levy-Suhl zusammen und bereitete sie für die Publikation auf. Mithin zeichnet eine ganze Autorengruppe für ein weiteres Heft der „Kleinen Suhler Reihe" verantwortlich, das schon jetzt in Fachkreisen hoch gelobt wird.Neben Frau Potter i Bild ihre Tochter Joanne.

Zur öffentlichen Lesung aus dem Buch am Freitag, dem 10. März 2017, ab 17:00 Uhr im Oberrathaussaal konnte damit erneut ein Stück Suhler Geschichte erhellt werden. Zugleich wurde die Biografie eines bedeutenden Sohnes der Stadt dem Dunkel der Geschichte entrissen, wenngleich sich beispielsweise keine Fotoaufnahme von Max Levy-Suhl mehr finden ließ. Bürgermeister Klaus Lamprecht hatte die Veranstaltung mit den Wissenschaftlern und der amerikanischen Nachfahrin eröffnet. Sachgebietsleiter Kultur und Presse Holger Uske gab einen kleinen Einblick in die Entstehungsgeschichte des Heftes. Es ist bereits seit November in der Galerie im CCS zum üblichen Preis von 7 € erhältlich.

gruppe_ottilie2_smallBei einem Stadtrundgang am Samstag, dem 11. März, wurden die Gäste mit weiteren Details der Suhler Geschichte bekannt gemacht und besichtigten auch das Waffenmuseum. Unser Bild zeigt die Gruppe auf dem Ottilienstein.
 
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