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Das SRH Zentralklinikum Suhl, das zu den größten Arbeitgebern der Region zählt, will einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Umwelt leisten und zusätzlich Kosten senken, die dann an anderer Stelle den Patienten wieder zugute kommen sollen. Dafür ist die Errichtung eines Block-Heizkraftwerkes geplant, das schon im Sommer in Betrieb gehen soll.
Ein Krankenhaus fühlt sich natürlich zuallererst der Genesung seiner Patienten verpflichtet. Auch am SRH Zentralklinikum Suhl ist das nicht anders. Doch Krankenhäuser müssen gleichfalls wirtschaftlich denken, um rentabel zu bleiben - ein so großes Objekt wie das Haus in Suhl hat erhebliche Ausgaben. Zudem spielt der Umweltschutz bei allen Investitionsentscheidungen des Klinikums eine wichtige Rolle. Das SRH Zentralklinikum Suhl, das zu den größten Arbeitgebern der Region zählt, will einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Umwelt leisten und zusätzlich Kosten senken, die dann an anderer Stelle den Patienten wieder zugute kommen sollen.
Energie sparen und Umwelt schonen
Mit dem Dienstleister HOCHTIEF Solutions wurde dazu ein Energieversorgungskonzept vertraglich vereinbart. Auf dem Klinikgelände soll in diesem Jahr ein Blockheizkraftwerk mit moderner Kraft-Wärme-Kopplung errichtet werden, das sich an den individuellen Prozessen des Krankenhauses orientiert. Mit der gasbetriebenen Anlage können künftig über 60 Prozent des Strombedarfs selbst vor Ort erzeugt werden. Die bei der Stromerzeugung entstehende Abwärme wird für die Wärme- und Dampferzeugungsanlagen des Hauses genutzt, wie zum Beispiel zur Warmwasserbereitung oder Dampf für Küche und Zentralsterilisation. So werden jährlich mindestens 33 Prozent bzw. 540.000 Euro Energiekosten eingespart.
Außerdem entwickelt HOCHTIEF Solutions ein optimiertes Beleuchtungskonzept, bei dem modernste LED-Technik zum Einsatz kommt. Das Unternehmen ist weiterhin als Dienstleister für das komplette technische Facility-Management des Klinikums zuständig. Dies schließt die Bereiche Versorgungstechnik, Wärme, Brandschutz- und Bautechnik sowie die medizinische Gasversorgung ein. An Operations-, Intensiv- und Reinraumbereiche werden dabei besonders hohe Anforderungen gestellt. Der Dienstleister sichert dem SRH Zentralklinikum Suhl eine permanente Verfügbarkeit der technischen Anlagen an 365 Tagen im Jahr und eine 24-Stunden-Rufbereitschaft zu.
Der durch die neue Anlage entstehende Vorteil für die Umwelt ist beachtlich: Pro Jahr verringert sich der CO2-Ausstoß um 21 Prozent, was etwa 1800 Tonnen entspricht, die weniger in die Atmosphäre gelangen. „Bei meiner Vorstellung als neuer Geschäftsführer beim Suhler Oberbürgermeister Herrn Dr. Triebel wies dieser mich ausdrücklich auf die Verantwortung des Klinikums für den Umweltschutz hin, verbunden mit dem Hinweis, dass er erhebliche Möglichkeiten zu diesem Thema sehen würde", erläutert Hans-Peter Jochum, Geschäftsführer des SRH Zentralklinikums Suhl, seine Beweggründe. „Somit war eines meiner ersten Projekte, mit HOCHTIEF Solutions gemeinsam eine Energie- und Umweltanalyse am Klinikum durchzuführen. Nach nunmehr über einjähriger Analyse- und Planungszeit bin ich froh, durch die Initiative von Herrn Dr. Triebel dieses Projekt mit HOCHTIEF Solutions umsetzen zu können", freut sich der Geschäftsführer. „Mein Dank gilt daher nicht nur der professionellen Vorarbeit der Ingenieure, sondern auch Herrn Dr. Triebel als Spiritus Rector." Unser Bild zeigt v.l. Oberbürgermeister Dr. Jens Triebel, SRH Zentralklinikum Suhl-Geschäftsführer Hans-Peter Jochum und den Sprecher der Regionalleitung HOCHTIEF Solutions AG Klaus Dadelow bei der Vorstellung des Projektes am 1. Februar in Suhl (Aufnahme: H. Uske).
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