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Engagement wird gewürdigt |
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Liebe Suhlerinnen und Suhler, werte Gäste unserer Stadt,
in diesen Tagen erreichen mich etliche Einladungen zu Firmenjubiläen: Unternehmen, die sich 1991 neu aufstellten oder gründeten, feiern 20 Jahre erfolgreicher Tätigkeit. 20 Jahre in turbulenten Zeiten durchgestanden zu haben, ist an sich schon eine bewundernswürdige Leistung. Denken wir nur daran, was von den Unternehmen alles zu leisten war: sich neu in den Markt einbringen, in weltweiter Konkurrenz behaupten, eine Währungsumstellung meistern, Vernetzungen aufbauen, um gemeinsam mit anderen regionalen Firmen europaweit agieren zu können, Mitarbeiter ausbilden und gewinnen, Mitarbeiter freisetzen, das Kommunikationssystem komplett erneuern... Dass wir in Suhl zahlreiche solche erfolgreiche Firmen haben, erfüllt mich mit Stolz. Längst sind es nicht mehr die einstigen Großkombinate, die das industrielle Rückgrat der Stadt bilden, sondern Mittelständler, die jeden Tag innovativ gestalten müssen, um Produkte am Markt, um Mitarbeiter in der Region, um Menschen in Lohn und Brot zu halten. Wie ihnen das gelang und gelingt, das bemerke ich bei solchen Anlässen oder auch bei meinen regelmäßigen Visiten in Suhler Unternehmen. Den Ideenreichtum, die ständige Bereitschaft, Änderungen vorzunehmen und zu wissen, dass gemeinsam mehr zu erreichen ist - das finde ich besonders bemerkenswert. Und das könnte nach meiner Auffassung durchaus auch auf die Politik in unserer Stadt ausstrahlen...
Doch es gab und gibt sie auch in Suhl, Menschen in politischer Verantwortung, die stets bereit sind, selbst mit anzupacken und gegen gängige Vorurteile das scheinbar Unmögliche zu versuchen. Ein solcher Aktiver ist der vormalige Ortsbürgermeister von Vesser, Detlef Weiß. Am 1. Oktober ehrt ihn die Stadt Suhl mit dem Eintrag in ihr Ehrenbuch. Diese höchste Auszeichnung, die Suhl seit 1990 vergibt, wurde bisher ausnahmslos Frauen und Männern zuteil, die sich uneigennützig und in herausragender Weise um städtische Belange verdient gemacht haben. Die Palette reicht vom Unternehmer über den Sportler, Trainer, Künstler, Ingenieur bis hin zum politisch Aktiven. Inzwischen entscheidet der Hauptausschuss darüber, wem diese Ehre zuteil wird. Beinahe 20 Jahre aktiver Einsatz für den Ortsteil, der 1994 zu Suhl kam, und sein herausragendes Engagement waren die Argumente, Detlef Weiß, der im Vorjahr in den Ruhestand ging, damit auszuzeichnen.
Ich wünsche mir, dass wir noch mehr Menschen gewinnen, sich wie Detlef Weiß für die Angelegenheiten seines Wohngebietes, seines Ortsteils, seiner Stadt einzusetzen, dass es noch mehr Unternehmen gelingt, im Einklang mit den Interessen der Beschäftigten und der Stadt hervorragende Ergebnisse zu erzielen, sich am Markt zu behaupten und dessen Trends mitzubestimmen. Das Große wächst im Kleinen, die herausragende und dann für eine Ehrung würdige Leistung beginnt im Alltag, heute, hier und an jedem Tag. Mein Ziel ist es, genau jene Leistungen zu unterstützen, sind sie es doch, die das Rückgrat des gesellschaftlichen Lebens einer Stadt bilden, heute wie vor 20 Jahren - und auch in 20 Jahren noch.
Ihr
Dr. Jens Triebel
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Mittelstandspreis für Carsten Weser |
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Der Preis „Unternehmer des Jahres 2011" des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft e.V. für Suhl wurde am 5. September an den Inhaber der Firma wta, Herrn Carsten Weser, verliehen. Die Preisverleihung nahm Erhard Schiöberg, Leiter des Kreisverbandes Südthüringen, im Beisein von Oberbürgermeister Dr. Triebel und Dr. Menzel vom Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz vor.
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Besuch in Partnerstadt Lahti |
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Vom 06.09. - 08.09.2011 weilte eine Delegation der Stadtverwaltung in der finnischen Partnerstadt Lahti. Oberbürgermeister Dr. Jens Triebel, die Stadträte Matthias Gering (CDU) und Holger Auerswald (Die Linke) sowie EU-Koordinatorin Andrea Stenzel haben sich in Lahti mit dem Stadtdirektor Jyrki Myllyvirta, dem Direktor für Umweltschutz Kari Porra und der Städtepartnerschaftsbeauftragten Ulla Heijari getroffen
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Neue Kindertagesstätte "Kinderland" offiziell eröffnet |
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Thüringens erste ökologische und energieeffiziente Kindertagesstätte wurde am Montag, dem 5. September 2011, durch Oberbürgermeister Dr. Jens Triebel (parteilos) offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Die Kindertagesstätte „Kinderland" wurde in zweijähriger Bauzeit in Holzbauweise und mit Holzpellet-Heizung errichtet und bietet Platz für 75 Kinder. Träger ist die Volkssolidarität, Regionalverband Südthüringen.
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Start in ein neues Schuljahr |
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Liebe Suhlerinnen und Suhler, werte Freunde und Gäste unserer Stadt,
ein neues Schuljahr verspricht stets auch neues Wissen. Es ist gut, dass dies nicht anstrengungslos zu bekommen ist. Denn nur, was wir uns hart erarbeiten müssen, schätzen wir dann auch. Im Falle des Lernens hieße das: nur, was wir uns im ständigen Üben und Wiederholen aneignen, steht uns dann auch abrufbereit zur Verfügung. Neues Wissen gibt es nicht umsonst. Aber es macht uns nach den Lernmühen reicher und glücklicher.
Auch in unserer Stadt ist der Start in ein neues Schuljahr vollzogen. Insgesamt begannen etwa 3000 Schülerinnen und Schüler in diesen Tagen ein neues Schuljahr. Davon sind 209 Erstklässler, ABC-Schützen, denen ich ganz besonders gutes Gelingen beim Start in den Schulalltag wünsche. Neues zu entdecken macht schließlich Spaß, so wie Wissensaneignung insgesamt Spaß macht. Vielleicht sollten wir das bei allen Experimenten in Sachen Schulsystem gemeinsam im Auge behalten. Spielerisch lernen, Spaß beim Erkennen neuer Zusammenhänge haben dürfen - das scheint mir eine der besten Lernmethoden zu sein. Dennoch sollte das Lernergebnis auch in Zensuren messbar bleiben. Mehr oder weniger wohlmeinende Beurteilungen sagen mitunter weniger aus als klare Zahlen. Ich bin mir sicher, dass Hunderte Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher auch in unserer Stadt das in ihrer Praxis berücksichtigen. Und ich hoffe, dass sie „nebenbei" auch diejenigen Werte vermitteln, die wir für das Zusammenleben in der Gruppe, der größeren Gemeinschaft, ja der ganzen Gesellschaft brauchen. Denn Wissen allein macht noch nicht glücklich. Zum Glück braucht es auch das Angenommensein, das Eingebundensein in größere Zusammenhänge, in die Familie, die Gruppe. Auch das will erfahren sein...
Seitens der Stadt können wir als Verantwortliche für Dach und Fach in den Schulen nur die Rahmenbedingungen für den Unterricht mitgestalten. In den Ferien tat sich in dieser Hinsicht an allen Schulen in Suhl etwas. Hervorheben darf ich die Jenaplanschule, die erste Gemeinschaftsschule in unserer Stadt, die zum Schuljahresbeginn ihr neues Domizil in der Judithstraße bezog. Durch die Stadt Suhl als Schulträger wurden aus Mitteln des Konjunkturpakets II der Bundesregierung allein dort ca. 2 Mio. € investiert, die vor allem der energetischen Sanierung des alten Schulgebäudes zugute kamen. Neue Fenster und Türen, ein neues Dach, eine Wärmedämmfassade und der Einbau einer Aula (die allerdings 2011 noch nicht fertig gestellt werden kann) stehen zu Buche. Damit geht zugleich die letzte unsanierte Schule in Suhl „vom Netz". Stadträte und Verwaltung haben hier gemeinsam Flagge gezeigt, um für unsere jungen Suhler bestmögliche Bedingungen zum Lernen zu schaffen.
Und wir Älteren? Haben wir jemals ausgelernt? Wir, so meine ich, können uns selbst helfen, um optimale Bedingungen für unsere Weiterentwicklung zu schaffen. Angebote dazu gibt es zur Genüge und warten nur darauf, genutzt zu werden, beispielsweise in Volkshochschule, Stadtbücherei und Musikschule. Weiterentwickeln, Wissen aneignen ist auch in Vereinen möglich und nicht zuletzt in der politischen Arbeit. Daher bietet ein neues Schuljahr für jeden von uns einen Anlass, uns auf Neues einzulassen, neue Erkenntnisse, neues Wissen, neue Erfahrungen. Ich lade Sie herzlich dazu ein und wünsche uns in dieser Hinsicht einen reicher machenden Start in das neue Schul- und Lernjahr.
Ihr
Dr. Jens Triebel
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